Schuleingangsphase

Offene Lernformen in der Schuleingangsphase

In der Schuleingangsphase (1. und 2. Schuljahr) wird an unserer Schule altergsgemischt unterrichtet. Der Stammgruppenunterricht wird vorrangig in offenen Lernformen, oft als Werkstatt, Partner– oder Gruppenarbeit, organisiert.

Das bedeutet für die Kinder:

  • eigenständiges Suchen der Lerninhalte aus vorgegebenen Aufgaben (Pflicht- und Wahlaufgaben)
  • unterschiedliche Schwierigkeitsgrade auswählen (Ampelprinzip: von grün = leicht bis rot = schwer)
  • Reihenfolge der Bearbeitung selbst festlegen
  • Anspannungs- und Entspannungsphasen selbst festlegen
  • der zeitliche Aufwand für die Bearbeitung wird individuell gestaltet

Offene Lernformen stellen aber auch Anforderungen an die Kinder

  • ein hohes Maß an Selbständigkeit und Eigenverantwortung
  • eigene Stärken entwickeln und zeigen
  • ständig geistig und körperlich „mobil“ sein

Schriftspracherwerb

Das Kind lernt zunächst mit Hilfe einer Anlauttabelle wie die gesprochene Sprache aufgeschrieben wird (verschriften). Die Lautstruktur der Sprache steht im Mittelpunkt.
Das Lesenkönnen entwickelt sich dann als „automatisches Begleitprodukt“ des Schreibens. Erste Rechtschreibregeln werden schrittweise eingeführt und in Klasse 3/4 weiterentwickelt.
Dieser Leselehrgang, ermöglicht den Kindern auf individuelle Weise und in einer selbst bestimmten Zeitspanne den Lernprozess zu bewältigen.